Sommerfest im Kinderdorf Pestalozzi

10.08.15 | Remo Schläpfer

Trogen – Am vergangenen Sonntag verwandelte sich das Kinderdorf Pestalozzi in einen quirlig bunten Festplatz. Die Kinderband Marius & die Jagdkapelle sorgte am Sommerfest für musikalische Unterhaltung und lockte Gross und Klein ins Festzelt. An zahlreichen Informationsständen und Workshops erlebten die Besucher, wie sich das Ostschweizer Kinderhilfswerk in der Schweiz und weltweit für Bildung einsetzt.

© Stiftung Kinderdorf Pestalozzi

Aus dem Appenzellerland, Thurgau und St. Gallen kam die Mehrheit der über 1800 Besucher ans Sommerfest im Kinderdorf Pestalozzi. Einige Besucher kamen von weiter her. «Heute musste ich richtig früh aufstehen. Aber es hat sich gelohnt. Ich wollte schon immer einmal ins Kinderdorf Pestalozzi», so eine Besucherin aus dem Kanton Bern.

Interkulturelle Begegnungen

So durchmischt wie die Besucher des Festes waren auch die Gastgeber. Jugendliche aus neun Nationen und vier Kontinenten erzählten aus ihren Heimatländern, führten Workshops vor und erklärten den interessierten Besuchern, was sie im Kinderdorf Pestalozzi während Ihres Aufenthaltes lernen. Die Gastgeber sorgten für spannende Begegnungen und Gespräche. «In den Medien liest man täglich vom Flüchtlingsstrom in Europa. Dass so viele Menschen in Myanmar in Flüchtlingscamps leben, davon habe ich noch nie gehört. Es war sehr spannend, mich mit Chit Thu aus Myanmar zu unterhalten», erzählt ein Besucher aus dem thurgauischen Busswil.

Verschreckjäger Marius auf der Pirsch

Die verschiedenen Erlebnis- und Informationsstände am Sommerfest leerten sich kurz vor zwei Uhr nachmittags ziemlich plötzlich. Der Grund war auf dem Festplatz zu finden: Der Oberjäger Marius und seine Jagdkumpanen wurden im Festzelt gesichtet, was sich bei den kleinen Besuchern schnell herumsprach. Und von den kleinen Besuchern gab es viele am Sommerfest im Kinderdorf. Die Kinderband sorgte mit ihren amüsanten Texten und eingängigen Melodien für strahlende Augen, heisere Stimmen und viel Bewegung unter den jungen Besuchern.