Dominique Rinderknecht lädt zu Reise nach Tansania ein

04.10.16 | Veronica Gmünder

Trogen/Zürich – Am kommenden Mittwoch, 5. Oktober 2016, nimmt Dominique Rinderknecht Passantinnen und Passanten an der Bahnhofstrasse in Zürich mit auf eine virtuelle Reise nach Tansania. In einem 360˚-Film erleben die Zuschauer hautnah, wie sich ein Tag im Leben eines afrikanischen Kindes abspielt. Die Botschafterin des Kinderdorfes Pestalozzi macht mit der Aktion auf die Bildungssituation im ostafrikanischen Land aufmerksam.

© Stiftung Kinderdorf Pestalozzi
Ob es am Morgen vor dem Schulunterricht etwas zum Frühstück gibt, weiss Ezekiel nicht. Der 11-jährige Junge aus Tansania lebt zusammen mit seinem blinden Grossvater in einem kleinen Hüttchen im ländlichen Dorf Songambele. Die Schule besucht er täglich, denn er will einmal Medizin studieren und Menschen wie seinem blinden Grossvater helfen. «Die Geschichte von Ezekiel steht für mich stellvertretend für die Situation tausender Kinder in Ostafrika. Bildung bietet den Kindern Perspektiven und die Chance, der Armutsspirale zu entkommen», erklärt die Botschafterin des Kinderdorfes Pestalozzi. «Ich selbst hatte die Möglichkeit, ein Studium abzuschliessen. Deshalb setze ich mich für den Schulzugang von benachteiligten Kindern ein», ergänzt sie.

«Bildung bietet den Kindern Perspektiven und die Chance, der Armutsspirale zu entkommen»

Dominique Rinderknecht – Botschafterin des Kinderdorfes Pestalozzi

Bahnhofstrasse–Tansania retour

Von 12.00 – 14.00 Uhr haben Passantinnen und Passanten beim Globus an der Bahnhofstrasse in Zürich die Möglichkeit, mittels Virtual-Reality-Brillen einen Abstecher nach Tansania zu machen. Im 360˚-Film begleiten die Zuschauer den 11-jährigen Ezekiel aus Tansania einen Tag lang hautnah. Vom beschwerlichen Schulweg, dem Unterricht mit 100 Kindern im Schulzimmer bis zum Fussballspiel am Nachmittag.

Hochaufgelöstes Bildmaterial

Bilder des Kinderdorfes Pestalozzi in hoher Auflösung stehen hier zum Download bereit.

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